Lernkultur

Das gemeinsame Lernen an der GS St. Pauli bewegt sich in einem Feld zwischen Verbindlichkeit und Flexibilität. Durch geltende Regeln und einheitliche Abläufe, sowohl in der Tagesstruktur als auch in wiederkehrenden Ritualen, werden Strukturen bereitgestellt, welche den Kindern Orientierung und Sicherheit geben. Durch das Arbeiten in multiprofessionellen Jahrgangsteams, bestehend aus Lehrerkräften, Sonderpädagoginnen und Erzieher*innen, haben die Kinder und ihre Eltern mehrere feste Ansprechpartner. Die individualisierte Arbeit mit den Kindern bedarf aber auch flexiblen Agierens innerhalb der geltenden Strukturen.

Unsere Schule wird – dem Stadtteil entsprechend- von einer äußerst heterogenen Schülerschaft besucht. Neben der Arbeit im gemeinsamen Unterricht ist es uns deshalb wichtig, jedes Kind entsprechend seiner Lernvoraussetzungen und seines Lernstands bestmöglich zu fördern. Zu diesem Zweck haben wir entsprechendes Unterrichtsmaterial in Form von individuellen Lernplänen, Selbstkontrollen und Checklisten für die Kernfächer Mathematik und Deutsch erstellt. Die Arbeit mit den Lernplänen erfolgt in den Lernzeiten (s. Unterricht).

Die Teilhabe der Schüler*innen ist uns wichtig. Durch das regelmäßig stattfindende Schüler*innenparlament, in dem die Klassensprecher*innen aller Klassen die Schülerschaft vertreten, partizipieren die Kinder an den Abläufen und Planungen der Schule und können ihre Ideen und Meinungen institutionalisiert äußern und einbringen.